Saarbrücken. Der Berliner Regisseur Maximilian Erlenwein hat für seinen Film "Schwerkraft" den 31. Max Ophüls Preis gewonnen. Der Streifen des 34-Jährigen Filmemachers überzeuge durch absolute Stilsicherheit, heißt es in der Begründung der Jury des Saarbrücker Filmfestivals.
"Der Film taucht seine Geschichte in absurden, schwarzen Humor und erzählt sie doch mit Wärme, Romantik und Herzlichkeit, was eine delikate Genre-Mischung und einen schwierigen Akt der Balance für den Regisseur und die Darsteller bedeutet, die sie bravourös gemeistert haben."
Die Geschichte funktioniere als tiefgründige Charakterstudie wie als Drama und subversive Komödie, urteilte die Jury weiter. Insgesamt 15 Langfilme konkurrierten in der vergangenen Woche um den mit 18.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis.
Daneben vergaben verschiedene Jurys Preise in weiteren elf Kategorien. Das 1980 von der Stadt Saarbrücken begründete einwöchige Festival gilt unter Experten als eines der wichtigsten Foren für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm und endet offiziell an diesem Sonntag. (dpa)

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